Der Begriff „Umkehrkopien“ bedeutet im Zusammenhang mit Komplettfassungen, dass von einer aktuell im Kino gespielten 35mm-Kinokopie ein Super 8-Duplikat hergestellt wurde. Dies geschah meist durch den Vorführer oder dessen Freunde.

Die “Originale” wurden über Nacht aus den Kinos geholt und kopiert. Am nächsten Tag musste der Film ja wieder im Kino gespielt werden.

Da diese Prozedur sehr schnell gehen musste, haben die Umkehrkopien oftmals Mankos, z.B. eine nicht ganz einwandfreie Lichtbestimmung oder einen etwas übersteuerten Ton. Auch wurde der ganze Dreck und die Klebestellen der Kinokopie natürlich mitkopiert, da die Zeit für eine Reinigung fehlte.

Es gab aber auch Ausnahmen (z.B. hier….). Deshalb immer mal beim Verkäufer nachfragen 😉
(Danke an Michael Schneider, der mich darüber aufgeklärt hat 🙂

Umkehrkopien erkennt man übrigens an der zumeist schwarzen oder dunklen Perforation.

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